Der Tempel und seine Geschichte

Seit Generationen gedeiht das Naga Maha Viharaya als segensreiche Stätte, dem dauerhaften Bestand der Lehre des Buddha und dem Gedeihen seines Sasana verpflichtet, und nährt Glauben, Tugend, Dhamma-Bildung und das gemeinsame religiöse Leben seiner Gemeinde.

Wächterlöwen an den Eingangsstufen
Die Wächterlöwen am Eingang des Budu Medura

Von jeher bis heute wirkt diese heilige Stätte als geistiges Zentrum, das den Glauben und die Hingabe der Buddhisten vertieft, sie zur Einhaltung der Tugendregeln anleitet, Raum für das Hören des Dhamma schafft und die kostbaren Werte der Lehre des Buddha von Generation zu Generation weitergibt.

Besonders an Poya-Tagen kommen die Gläubigen in den Tempel, um ihr geistiges Leben zu nähren – durch das Einhalten der acht Tugendregeln, Buddha-Verehrung und Bodhi-Puja, das Hören von Dhamma-Predigten, Meditation und verdienstvolle Werke.

Zugleich führt der Tempel seine Daham Pasala mit dem Ziel, Tugend, Sammlung und Weisheit der Kinder zu fördern, und trägt dazu bei, in der jungen Generation die Lehren des Buddha, moralische Werte, einen guten Charakter und ein von Güte getragenes Leben wachsen zu lassen.

So erfüllt das Naga Maha Viharaya bis heute ohne Unterbrechung seinen religiösen, erzieherischen und sozialen Auftrag – als segensreicher Tempel, in dem sich die Gläubigen in Glauben und Hingabe versammeln, den Dhamma hören, die Tugendregeln bewahren, verdienstvolle Werke tun und die edlen Werte der Lehre des Buddha an die kommenden Generationen weitergeben.

Geschnitzte weiße Säulen und das Holzportal des Bildhauses
Die geschnitzten Säulen und das Holzportal des Budu Medura

Unter den heiligen Orten, die die geistige Atmosphäre eines Tempels prägen, nehmen der Chaitya, der Bodhi-Baum und das Bildhaus einen besonderen Platz ein. Sie erinnern an den edlen Dhamma des Buddha und leiten die Gläubigen an, in Glauben und Ehrfurcht zu verehren, den Geist zu beruhigen und sich einem Leben im Einklang mit dem Dhamma zuzuwenden.

Unter ihnen ist das Budu Medura des Naga Maha Viharaya ein heiliger Ort von besonderem religiösem und künstlerischem Wert. Zwei aus dunklem Stein gehauene Löwen flankieren die Stufen zum Bildhaus, und die Treppe führt zwischen fein geschnitzten weißen Säulen zu einem großen Holzportal.

Im Inneren, unter einem Dach in Tempelblau, thront das Buddha-Bildnis, gerahmt von einem prachtvollen Makara-Torana. Die Wandbilder ringsum stellen das Leben des Bodhisattva, seinen wundersamen Weg der Vollkommenheiten und die Jataka-Geschichten in Bildern dar.

Diese Wandbilder sind weit mehr als Kunstwerke, die den Tempel schmücken; sie lassen sich als in Farbe ausgedrückte Lehren des Dhamma verstehen. Sie erinnern daran, wie der Bodhisattva über viele Leben die Vollkommenheiten der Großzügigkeit, Tugend, Entsagung, Weisheit, Tatkraft, Geduld, Wahrhaftigkeit, Entschlossenheit, Güte und des Gleichmuts erfüllte – und an den Wert, sich in jeder Lebenslage von Gier, Hass und Verblendung zu lösen und den guten Weg zu wählen.

Gläubige, die das Budu Medura umschreiten, haben die Gelegenheit, diese Jataka-Geschichten und Bilder nicht nur zu betrachten, sondern auch die Botschaft des Dhamma zu verstehen, die sie in sich tragen.

📱 Die Dhamma-Geschichte hinter den Bildern hören

Um diese Erfahrung des Dhamma noch bedeutungsvoller zu machen, ist neben jedem Wandbild ein QR-Code angebracht.

Wer den QR-Code mit dem Mobiltelefon scannt, kann sich die Jataka-Geschichte des Bildes, ihren Hintergrund und die darin vermittelte Botschaft des Dhamma anhören. Von den im Tempel lebenden Mönchen einfach und klar vorgetragen, helfen diese Erläuterungen den Gläubigen, beim Betrachten jedes Bildes seinen verborgenen Sinn im Dhamma zu erfassen.

So verbindet der Tempel die alte buddhistische Kunsttradition mit moderner Technik – ein besonderes Anliegen, den Dhamma so darzubieten, dass Kinder wie ältere Gläubige ihn leicht verstehen können.

Wenn Sie in das Budu Medura kommen, laden wir Sie ein, sich nach der Verehrung des Buddha-Bildnisses den Wandbildern zuzuwenden, den QR-Code zu scannen, der Jataka-Geschichte zu lauschen und die Botschaft des Dhamma, die das Bild vermittelt, zu Herzen zu nehmen.

Durch das Jahr

Das Tempeljahr

Jeden Monat wird ein Poya-Tag begangen. Dies sind die wichtigsten Anlässe; das jeweilige Programm des Tempels wird auf der Seite Neuigkeiten & Veranstaltungen angekündigt.

Vesak

Geburt, Erleuchtung und Verlöschen des Buddha — der bedeutendste Poya-Tag des Jahres.

Poson

Erinnert an die Einführung des Buddhismus in Sri Lanka durch Arahant Mahinda.

Esala

Gedenkt der ersten Lehrrede des Buddha, des Dhammacakkappavattana-Sutta.

Katina

Die Robenspende-Zeremonie nach dem dreimonatigen Regenzeit-Rückzug.

Jährliche Gedenk- und Verdienstfeiern

Im September.